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Es gibt jetzt die Möglichkeit, für einzelne Teile im Kircheninneren Patenschaften zu übernehmen. Eine gute Gelegenheit, gezielt bei der Renovierung mitzuhelfen.

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Wallfahrten

Unsere Liebe Frau von Altötting

Altötting als der größte Marienwallfahrtsort im deutschsprachigen Raum hat zuerst die Gnadenkapelle als Ziel. Seit 1489 wallfahrten Menschen nach Altötting zur wundertätigen Madonna. Mit der Totenerweckung eines kleinen Jungen auf die Fürsprache Mariens begann die Welle des Vertrauens vor allem des einfachen Volkes, aber auch seiner Herrscher, in die Muttergottes. Dieses Grundvertrauen zieht sich bis heute wie ein roter Faden durch das gläubige Volk und führt eine ungezählte Schar von Menschen zum Gnadenort.

Dieses Grundvertrauen zum Gnadenort Altötting wurde vor 100 Jahre tatsächlich als der “Baufond” für den Basilikabau angeführt. Dieses unerschütterliche Vertrauen des Volkes in die Muttergottes ermöglichte es den Kapuzinern, die neue Wallfahrtskirche St. Anna in Angriff zu nehmen und zu errichten.

Heiliger Bruder Konrad

Der heilige Kapuziner Bruder Konrad von Parzham ist das “zweite Standbein” der Wallfahrt nach Altötting. St. Konrad, die Grabeskirche des Hl. Bruders Konrad, mit dem St. Konradkloster ist das Ziel der Bruder-Konradverehrer. Bereits vor der Seligsprechung 1930 wurde der einfache, bescheidene Kapuzinerbruder gerade von den einfachen Leuten als Heiliger verehrt. Seit der Heiligsprechung 1934 werden zahlreiche Kirchen auf sein Patronat geweiht und viele Kinder auf seinen Namen getauft. Die Verehrung des vorbildlichen, Gott verbundenen Kapuzinerbruders ist weltweit und ungebrochen.

Durch die Generalsanierung des Bruder Konradklosters 2006 - 2008 und die Einrichtung der Bruder-Konrad-Begegnungsräume erschließt sich die Verehrung des Heiligen auf eine neue Weise.

Wallfahrten ist trendig

Einzug d. Oberpfälzer 3. Juni 2014

Große Ziele bringen viele Wege hervor. Die Pilger an die Apostelgräber in Rom, “Romieri” genannt, unterscheiden sich von den Pilgern nach Jerusalem, den “Palmieri”, und wiederum von den “Peregrini”, den Pilgern nach Santiago an das Grab des Apostels Jakobus, des Älteren. Diese Wallfahrt führte “über Äcker” (per agros) und oft unbekanntes Land und galt deshalb als die schwierigste und gefährlichste.

Seit zwanzig Jahren liegen die Wege nach Santiago de Compostela verstärkt im Trend. Das Pilgern dorthin unterscheidet sich vom klassischen Wallfahrten. Der Pilger zieht in der Regel allein los. Das entspricht ganz dem modernen individuellen Denken und Fühlen. Die Wegbeschreibung von Hape Kerkeling trifft genau deshalb die Seele und das individuelle Empfinden seiner Zeitgenossen in einer modernen Wohlstandsgesellschaft. Darum findet der Weg so viele Nachahmer. Zugleich sehnt sich der Mensch unserer Tage nach einem einfachen, stressfreien Leben und einer Entschleunigung in der immer schneller werdenden Welt. Das Pilgern erlebt eine ungeahnte Renaissance.

Seit Jahrhunderten ist die Wallfahrt nach Altötting im Trend. So führen Wege aus allen Himmelsrichtungen an den Gnadenort. Nicht einmal politische Wirrnisse konnten die Wallfahrt im Lauf der Jahrhunderte ganz zum Erliegen bringen.

Die Altötting-Wallfahrer gehen in der Regel in kleinen bis sehr großen Gruppen. Das gemeinsame Beten und Singen kennzeichnet das Wallfahrten. Auch diese Form der Wallfahrt zieht wieder mehr und mehr junge Menschen an.

Das Ziel formt den Weg

Legio Mariae mit schweren Kreuzen

Für viele ist der Weg das Ziel. Als gläubige Menschen haben wir auf dem Weg und am Ende des Weges ein Ziel. Das Ziel vor Augen gehen wir unseren Lebensweg. Die Art und Weise, wie ich lebe und gehe, wird von diesem Ziel abhängen. Was am Ende steht, beeinflusst meinen Lebensstil und die Weise, den Weg zu gestalten. Ich kann nur sinnvoll gehen, wenn ich das Ziel kenne und den Weg weiß. Das mittelhochdeutsche Wort “sin” heißt Weg. Ich werde den Weg sinn-voll gehen, wenn ich mein großes Ziel erreichen will. Das Ziel formt meinen Weg. Wallfahrer gestalten gemeinsam den Weg im miteinander Beten und Singen, Schweigen und Staunen über das große Ziel des gemeinsamen Weges zu Gott. Ziel sind die Heiligen, die für uns wie ein Zugangstor zum Heiligen wirken.

Bruder-Konrad-Triduum / Bruder-Konrad-Fest in Altötting

Das Triduum wird in veränderter Form gefeiert.

Das Thema des Triduums 2016: ...

Donnerstag, 21. April: 19.00 Uhr Festgottesdienst in St. Konrad am Festtag des Heiligen.

Samstag, 23. April: 20.00 Uhr Feierlicher Einzug in die Basilika mit der Hauptreliquie. Vorabendmesse mit Predigt; anschließend Lichterprozession

Sonntag, 24. April: 10.00 Uhr Festliche Orchestermesse, Kapellchor und -orchester Altötting. Anschließend Reliquienprozession über den Kapellplatz zur Bruder Konradkirche

17.00 Uhr Vesper mit Predigt, St. Konradkirche - Gesaltung Schola Autingensis - zum Abschluss des Bruder Konradfestes

Marianische Männerkongregation - Hauptfeste

Zu den Hauptfesten sind als Hauptzelebranten und Prediger jeweils hohe Würdenträger eingeladen: Apostolischer Nuntius, Kardinäne, Bischöfe, Äbte oder Provinziale.

Frühjahrshautpfest: Die Marianische Männerkongregation feiert jedes Jahr das Frühjahrshauptfest am 4. Fastensonntag.

Herbsthauptfest: Es wird immer am 3. Sonntag im September gefeiert. Es kommen jeweils etwa zweitausend Männer aus den ca. 215 Pfarrgruppen der Kongregation.

Patrozinium der Gnadenkapelle 14. August

Ein Höhepunkt für die Altöttinger ist das Patrozinium der Gnadenkapelle mit der Festmesse am Vorabend um 20.00 Uhr in der Basilika mit der sich anschließenden Lichterprozession.