Werden Sie Pate

Es gibt jetzt die Möglichkeit, für einzelne Teile im Kircheninneren Patenschaften zu übernehmen. Eine gute Gelegenheit, gezielt bei der Renovierung mitzuhelfen.

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Der elektronische Opferstock

Stumm und geduldig harrt er seiner Wohltäter, und doch ist der Ruf des Opferstockes seit dem alten Luther angekratzt (“wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt”). Ein Opferstock ist wahrlich nicht zu beneiden.

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Medaillons

Sie können für eines der 27 bemalten Medaillons im Kirchengewölbe die Patenschaft übernehmen.

Die Renovierung eines Medaillons beträgt 1.200,- Euro.

• Übernehmen Sie eine Patenschaft Ihrer Wahl.

Patenschaften für Bilder mit roter Bildunterschrift sind vergeben.

• Klicken Sie auf eines der Bilder!

Chorbogen
Chorbogen
Tonnengewölbe
Tonnengewölbe
Altarraum
Altarraum

Die Malereien am Chorbogen:

Uhr:
In der Mitte am Chorbogen hängt die Uhr. Auf grauem Hintergrund hebt sie sich in roten und grünen Farben ab. Die Uhr ist ein Bild für die Zeit, in der sich das Leben abspielt, darum grün und rot als Farben des Lebens. Rot sind auch die Zeiger der Uhr als Farbe des Blutes, das in den Adern fließt, während die Stundenzeiger weiß gehalten sind. Die Stunden des Leben sind zunächst unbeschrieben und müssen erst Farben annehmen je nachdem, wie man sie nützt. Der goldene Rand um das Zifferblatt erinnert an die Kostbarkeit der Zeit. Wer sie gut nützt, dem fallen die reifen Früchte der Zeit in den Schoß - darum die Fruchtgehänge von Trauben und Äpfeln. Der eine Engel hält die Uhr und bietet uns die Zeit an, der andere mahnt uns: Nütze die Zeit, denn die Zeit verrinnt.

Sanduhr:
Die Sanduhr erinnert uns zusammen mit dem Engel daran, die Zeit gut zu nützen. Die Zeit verrinnt unaufhaltsam wie der Sand in der Sanduhr. Sie ist links unten am Chorbogen abgebildet.  

Waage:
Die Zeit vergeht und fließt hinein in die Ewigkeit. Dort wird die gelebte Zeit auf der Waage des Gerichts gewogen. Als Sinnbild dafür steht die Waage auf der rechten Seite unten am Chorbogen.

Die vier Elemente sind die Grundlagen des Lebens für alle Geschöpfe. Sie sind in die Zeit hineingeschaffen und werden in der Zeit gebraucht und genutzt. Dargestelt sind sie von links nach rechts.

Luft:
Ein durch Himmel und Wolken fliegender Vogel (Aar) versinnbildlicht die Luft. 

Wasser:
Das Element Wasser wird dargestellt durch einen Fisch, der im Meer schwimmt.

Erde:
Die Erde ist als Erdkugel zu sehen, auf der ein Elefant steht.

Feuer:
Das Feuer ist dargestellt durch einen feuerspeienden Drachen.

Die 14 Medaillons im Tonnengewölbe:

Sie zeigen die Grundlagen des übernatürlichen Lebens: Die sieben Sakramente auf der linken Seite und die Tugenden auf der rechten Seite.

Taufe:
Das erste Sakrament und damit Eingangssakrament, die Taufe, ist versinnbildlicht durch einen Brunnen, aus dem Wasser strömt. Am Brunnen sitzen Vögel und trinken daraus. Gott wendet sich dem Menschen in dem lebendig fließenden Wasser zu (Gnade). Sie soll ihn mitnehmen zum ewigen Leben. In der Taufe wird uns das Fundament für ein gerechtes Leben eingegossen. Das ist der Glaube. “Wer glaubt und sich taufen lässt, wird selig werden.”

Glaube:
Deshalb ist dem ersten Sakrament die erste der drei göttlichen Tugenden auf der rechten Seite gegenübergestellt. Der Glaube wird versinnbildlicht durch das Kreuz. Von ihm gehen Lichtstrahlen aus, um alle Menschen aus der Dunkelheit des Unglaubens und aus dem Schatten der Sünde in das Licht des Glaubens zu führen.

Firmung:
Die Firmung, das Sakrament, das zur Taufe gehört, teilt die Gnade des Heiligen Geistes mit (Taube und Feuerzungen). Die sieben Gaben des Hl. Geistes befähigen den Christen, sich gegen alles zu wehren, was seinen Glauben bedrängt, vor allem das Böse.

Klugheit:
Das entsprechende Medaillon auf der gegenüberliegenden Seite stellt die Klugheit dar. Sie wählt die richtigen Mittel aus und wendet sie an, um das Ziel des Lebens zu erreichen. Darum ist hier die Schlange als Sinnbild der Klugheit und die Taube als Sinnbild der kindlichen Einfalt zu sehen.

Eucharistie:
Das dritte Medaillon auf der linken Seite zeigt eine Monstranz mit der Eucharistie. Jesus Christus wird dem Betrachter und Beter verborgen in der Gestalt des Brotes gezeigt.

Liebe:
Die Eucharistie will in Liebe aufgenommen und angebetet werden. Als Gegenstück ist deshalb die göttliche Tugend der Liebe in der Gestalt eines Herzens versinnbildet.

Bußsakrament:
Auf dem nächsen Medaillon sind eine Geißel und zwei Schlüssel zu sehen, Sinnbild des Bußsakramentes. Wer gesündigt hat, verdient eine spürbare Strafe und muss Buße tun; das soll dadurch bewußt gemacht werden. Er darf aber auch auf die Vergebung der Sünden durch die Kirche im Namen Gottes hoffen. Die Schlüssel stehen für die Lösegewalt der Kirche.

Hoffnung:
Darum findet sich auf dem gegenüberliegenden Medaillon die dritte göttliche Tugend, die Hoffnung. Anker und Friedenspalme versinnbildlichen sie.

Krankensalbung:
Die Sanduhr steht für die zu Ende gehende Lebenszeit. Bei der Feier der Krankensalbung werden Kerzen entzündet. Die Sterbekerzen deuten hier auf den Versehgang hin, wenn das Leben zu Gott zurückkehrt, der Ausgangspunkt und Ziel ist (Alpha und Omega). Die heilige Salbung soll jedoch den Kranken auf seinem Weg stärken.

Starkmut:
Das Medaillon auf der anderen Seite zeigt die Tugend des Starkmutes. Die Bilder des Schildes und des Schwertes stehen dafür. Der Mensch braucht den göttlichen Schutz, und jeder muss im Vertrauen auf Gott Versuchungen und Leiden überwinden.

Priesterweihe:
Das vorletzte Madaillon auf der linken Seite zeigt Messbuch und Stola, die auf das Sakrament der Priesterweihe hinweisen, ebenso den Kelch, über dem eine Hostie schwebt.

Gerechtigkeit:
Die zweite Kardinaltugend, die Gerechtigkeit wird zur Priesterweihe gestellt. Winkelmass und Waage versinnbildlichen sie. Der Priester soll die Gläubigen zur Vollkommenheit und einem Leben in Gerechtigkeit führen. Er hat den Auftrag, sie mit der Gerechtigkeit Gottes zu versöhnen.

Ehe:
Das letzte Sakrament ist die Ehe. Zwei ineinander gelegte Hände zeigen, dass die Ehepartner sich das Sakrament gegenseitig spenden. Die priesterliche Stola bestätigt den Ehebund, der den Bund Gottes mit der Welt und die Verbindung Christi mit der Kirche darstellt. Das Auge Gottes schaut auf diesen Bund.

Mäßigkeit:
Um die Liebe nicht mit Leidenschaft zu verwechseln, zeigt das gegenüberliegende Medaillon die Tugend der Mäßigkeit. In einer hellen Flamme brennt das Feuer, aber ein Deckel drängt das Feuer zurück.

Die vier Bilder im Altarraum sind Symbole des Altarsakramentes.

Trauben und Ähren:
Rechts sieht man blaue Weintrauben und goldene Weizenähren. Aus diesen Früchten werden die liturgischen Gaben von Wein und Brot gewonnen.

Baum:
Gegenüber sieht man im Medaillon einen Baum abgebildet. Es ist der Baum des Lebens im Paradiesgarten.

Fisch mit Brotkorb:
Auf derselben Seite zeigt das nächste Medaillon ein Bild, das aus Katakomben bekannt ist: Ein Fisch mit einem Korb voll Brot auf dem Rücken. Der Fisch bedeutet Christus; er hat uns das Sakrament des Lebens gebracht.

Kelch mit Tauben:
Auf der anderen Seite ist das Gegenstück zu sehen: Ein Kelch. Zwei weiße Tauben trinken daraus. Dieses Zeichen will besagen, nur Menschen ohne Sünde und Schuld sollen daraus trinken.

Auge Gottes:
Vom Gewölbescheitel schaut aus einem Dreieck - Sinnbild für den dreifaltigen Gott - das Auge Gottes herab.

Jesusmonogramm:
Aus einem weiteren Medaillon strahlt der Name Jesus. IHS - die ersten drei Buchstaben - Abkürzug für den griechischen Namen Jesous. Landläufig wird IHS auch als “Jesus Hominum Salvator” gelesen, das bedeutet “Jesus, Retter der Menschen”; oder freier übersetzt “Jesus Heiland Seligmacher”.

Chorbogen
Chorbogen
Gewölbe
Gewölbe
Altarraum
Altarraum