Werden Sie Pate

Es gibt jetzt die Möglichkeit, für einzelne Teile im Kircheninneren Patenschaften zu übernehmen. Eine gute Gelegenheit, gezielt bei der Renovierung mitzuhelfen.

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Die Kapuziner

Die Bayerischen Kapuziner kamen in der sog. Säkularisation 1802 zum Aussterben nach Altötting. Aus den umliegenden Kapuzinerklöstern wurden sie verschleppt. Die Franziskaner, die bisher das Kloster bewohnten, wurden von Altötting zum Aussterben nach Ingolstadt verfrachtet.

Im sog. “Krepierkloster” St. Anna wurden 110 Kapuziner untergebracht, die restlichen 40 in der heutigen Gastwirtschaft “Altöttinger Hof”. Im Lauf der folgenden Jahrzehnte ging die Zahl der Brüder auf zehn Mann zurück. 1826 erlaubte König Ludwig I. wieder die Aufnahme von Novizen. 1874 war die Zahl so weit angewachsen, dass die Kapuziner auf Drängen der Regierung das St. Magdalenakloster, die Wallfahrtskustodie, übernahmen.

Seitdem haben sie mit der Wallfahrtskustodie auch die Verantwortung für die Organisation der Wallfahrten am Wallfahrtsort - und die seelsorgliche Betreuung der Wallfahrer zusammen mit dem Administrator der Heiligen Kapelle.

Die Übertragung der Wallfahrtsseelsorge an die Kapuziner und der Auftrag an die Kapuziner vor 100 Jahren, die Basilika zu bauen, bringen die Kapuziner in eine historisch gewachsene, enge Beziehung und Verantwortung für diese Kirche.

Die Kapuziner als Wallfahrtsseelsorger feiern Gottesdienste und Andachten und bieten die Beichte an. Neben den zahlreichen Beichtstühlen finden sich zwei Beichtzimmer im Krippengang auf der linken Seite.

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